Auf Empfehlung – und mit zwei Hunden
Dieses Shooting verdanke ich Dani und Angelina. Nach ihrem Schwangerschaftsshooting in Einsiedeln haben sie mich weiterempfohlen – an Martina und Stephan, die seit fast zwei Jahrzehnten ein Paar sind. Und deren Liebe, das sieht man auf jedem einzelnen Bild, noch so frisch ist wie am ersten Tag.
Aber das Besondere an diesem Abend waren nicht nur die beiden. Es waren ihre Hunde: eine rund dreijährige Schäferhund-Malinois-Mischlingshündin und eine ganz junge Malinois-Hündin, die noch alles zum ersten Mal erlebt.
Gewitter links, Sonnenuntergang rechts
Wir trafen uns am 15. August auf einer Anhöhe oberhalb von Mettmenstetten im Knonaueramt, mit Blick weit über die Hügel. Und der Himmel hat an diesem Abend alles gegeben.
Auf der einen Seite zog ein Gewitter auf – dunkle Wolkenwände, und die Frage, ob wir in zehn Minuten im strömenden Regen stehen. Auf der anderen Seite ein Sonnenuntergang, wie man ihn sich für ein Shooting kaum besser wünschen kann. Dazwischen: eine Wiese, ein Maisfeld, hohes Gras und ein Licht, das jede Minute anders war.
Dramatischer geht kaum. Der Regen hat uns bis auf ein paar Tropfen verschont.


Eine Hundetrainerin bei der Arbeit
Meine Frau und ich lieben Hunde. Wir haben oft Pflegehunde bei uns und überlegen seit einer Weile, ob ein Malinois oder ein Deutscher Schäferhund zu uns passen würde. Also war meine Frau an diesem Abend mit dabei – offiziell, um auf die Hunde aufzupassen, während ich fotografiere. Inoffiziell, weil wir beide Martina mit Fragen löchern wollten.
Martina ist ausgewiesene Hundetrainerin. Und es war beeindruckend, ihr zuzusehen: wie sie mit der jungen Hündin arbeitet, wie klar und ruhig sie ist, wie die Hunde an ihr hängen. Neben dem Shooting lief ein intensiver Austausch, der für uns mindestens so wertvoll war wie die Bilder.
Das hatte einen Nebeneffekt: Weil die Aufmerksamkeit ständig bei den Hunden lag, war das Fotografiertwerden für Martina und Stephan nie ein Thema. Ich habe den ganzen Abend keine Spur von Nervosität gesehen. Wer mit seinem Hund beschäftigt ist, denkt nicht an die Kamera.










Zwei Jahrzehnte – und kein bisschen Routine
Dann die beiden allein. Oder fast allein – irgendwo im Bild ist meistens ein Hund.
Es gibt Paare, bei denen man nach zwanzig Jahren die Vertrautheit sieht. Bei Martina und Stephan sieht man daneben etwas, das seltener ist: Sie schauen sich immer noch so an, als hätten sie sich gerade erst gefunden. Das muss man nicht inszenieren. Man stellt die beiden vor diesen Himmel und wartet.
















Danke, ihr vier
Für die Bilder, für den Abend, für die Geduld mit unseren Fragen. Und an die zwei Hündinnen: für die Zunge im richtigen Moment.
Danke auch an Dani und Angelina für die Empfehlung – solche Verbindungen sind das Schönste an dieser Arbeit.
Selbst ein Shooting mit Hund?
Hunde gehören auf die Bilder, wenn sie zur Familie gehören. Sie machen ein Shooting nicht komplizierter, sondern einfacher – weil niemand an die Kamera denkt, solange ein Hund im Spiel ist.
Schaut euch mein Paarshooting an oder schreibt mir ganz unverbindlich – mit oder ohne Hund.